Sehenswerte Kirchen in Niedersachsen


St. Jacobi - Einbeck

Die evangelische Marktkirche St. Jacobi bildet den Abschluss des sich verbreiternden Straßenmarktes im Westen der Stadt Einbeck. Der 65 Meter hohe Turm wurde 1500 vollendet und bereits 1540 erneuert.
Das Kirchenschiff ist unter einem Satteldach als Pseudobasilika ausgebildet. Im Kern stammt es aus dem 13. Jahrhundert, die Seitenschiffe hat man allerdings im 14. und 15. Jahrhundert umgestaltet.

Johanniskirche in Lüneburg

Die Johanniskirche in Lüneburg findet erstmals 1174 Erwähnung. Der Kirchturm mit seiner Backsteingliederung und dem spitzen Helm ist ein weithin sichtbarer Teil der Stadtsilhouette. Urkunden belegen zwischen 1289 und 1308 umfangreiche, vom Welfenhaus initiierte Baumaßnahmen. Der damals entstandene Kernbau der Kirche umfasste einen quadratischen Westturm, eine dreischiffige Halle und einen einschiffigen Chor. Die Erweiterung des Kernbaus begann Mitte des 14. Jahrhunderts mit der Errichtung der westlichen Joche des Seitenschiffs, der Kapellen, des Nordseitenschiffs und der Sakristei. Nach einem Brand 1406 mussten der Glockenturm und der Turmhelm erneuert werden. Mitte des 15. Jahrhunderts baute man die Nordseitenchöre aus. Heute zeigt sich die Kirche als fünfschiffige Halle über fast quadratischem Grundriss. Die Seitenschiffe schließen polygonal ab und werden von Kreuzrippengewölben auf Rundpfeilern mit vorgelegten Dienstbündeln überspannt. Im Westen erhebt sich der mächtige, fast quadratische Turm mit achtseitigem Spitzhelm, der von zwei zweigeschossigen Kapellen flankiert wird.

Klosters St. Aegidien - Braunschweig

Unübersehbar erhebt sich heute das „Hohe Dach“ der St. Aegidien-Kirche am südlichen Stadtrand von Braunschweig. Das ehemalige Benediktinerkloster St. Aegidien war bis zur Reformation das Zentrum des religiösen Lebens in Braunschweig.